Was sind WIR?

Geistiges Wesen, Heiliger Klang, Farbe um Farbe, Düfte der Weihe, Seelenpräsenz.

Worte genügen nicht, denn was die Seele ist, kann nicht fassbar sein. Es lässt die Möglichkeit des Verstehens weit, unendlich hinter sich und gibt somit nichts Vergleichbares wieder.

Geist ist nicht formbar durch Materie. Der Geist formt die Materie. So ist alles eine Schöpfung und diese ist nicht in der Möglichkeit den Geist zu verstehen, denn aus ihm erschien der Verstand, der dies alles zu erfassen versucht.

Geist ist: Glaube, Demut, Hingabe, Freude, Liebe, Bedingungslosigkeit.

Der Heilige Geist ist Gott, die Speise, welche Gott der Seele schenkt: das Brot, der Odem, den Willen Gottes.

Der Heilige Geist speist das Universum mit dem Willen Gottes. Christus, der Sohn Gottes, verteilt das Brot. Er teilt den Willen Gottes aus und erschafft DEN WEG GOTTES dadurch. Sein Wille geschehe … Christus ist der Weg, in dem das Universum liegt. Alles ist der Weg, weil alles in Christus liegt. Er wird aus Gott gegeben und somit auch aus dem Heiligen Geist.

So ist alles in Einheit mit der Allmacht, weil jede Energie, jedes Wesen im Universum ein Schöpfungsakt der absoluten, göttlichen Macht ist, die Weisheit und Wissen aus sich heraus ergießt, damit das Universum in Schönheit gedeihen und erstrahlen kann.

Alles ist in die Seele, jener die sich dienend erfährt, hineingelegt durch die Vervielfältigung Gottes, der seine Gaben dadurch mit seinem Kinde teilt.

Großzügiges Geben, voller Trauen, voller Vertrauen, ist im Schöpfungsakt und so gibt es ewiglich eine Einheit, die durch nichts getrennt werden kann. Es ist und bleibt immer ein Dialog zwischen dem Vater, der Mutter und dem Kind. Jede Unterweisung wird durch den Willen der Allmacht gegeben, und dadurch ist vorbestimmt, dass Wachstum und Ausdehnung des göttlichen Lichtes ein Geburtsrecht jeder Seele sind.

Hier gibt es nur Liebe und alles ist genährt und gestillt durch das Licht, welches rein und ununterbrochen von Gott in die Seele einwirkt.

In diesem Universum findet NICHTS statt, hier gibt es kein Leben, denn es ist das Ewigliche Leben und möchte auch von der Seele nicht verlassen werden.

So geschah es aber, dass Gott die Seele, sein Kind in Liebe umarmte und sie fortschickte. Er bat sie liebevoll in eine andere Lichtgestalt zu wechseln, damit sich das Licht auch in anderen Formen sichtbar machen konnte. Dienend bejahte die Seele diese Gabe, und sie fühlte sich unendlich geliebt von Gott, ihrem Vater, der so unendliches Vertrauen in sie legte, seine Schöpfung sehen, hören und schmecken zu dürfen – welch ein Geschenk.

Viele Brüder und Schwestern gab der Vater aller Universen der Lichtseele auf ihrem Weg in die Schöpfung mit. Alle durften nach dem Willen Gottes unterstützen und helfen. So geschah es … so sei es.

Der freie Fall, augenblicklich nach Eintritt in den Abstieg der Seele in den Leib, fühlte sich das geistige Licht verändert an. Es floss träge und staute sich. Dadurch stellte sich eine trennende Kraft zwischen die genährte, ewiglich gestillte Seele und der neuen geborenen Lichtseele, welche in einer festen Form sich wiederfand, ein.

Trennung, Verlust, das erste Loslassen des ewigen Geistes wurde im Vertrauen geprüft und verlor dabei sein Ursprungsvertrauen. Dort in dieser Tiefe des mystischen Meeres, auf dem Grunde der geistigen Seele, entsprang ein neuer Quell. Dieser floss nicht ungehindert. Hier staute sich der Fluss des Lichtes und erschuf Schwere. Die Trennung, die Angst resultierte aus dieser Kraft des Verlustes und alles, was sich bis heute nicht genährt, nicht gestillt, nicht verbunden, nicht fließend zeigt, sucht den Weg zurück in das ursprüngliche Vertrauen, in die Heimat der Seele – in Gott.

Nur wenn dies alles, was dazwischen liegt auf dem langen Weg der Seele wieder erlöst ist, kann die EWIGE SUCHE nach LIEBE gestillt werden, ewiglich. Gott reicht in allen Zeitepochen, im Diesseits und Jenseits seine gnadenbringende Hand. Jeder wahrhaft Suchende wird sie sehen. Es gilt, sie anzunehmen und die ursprüngliche Verbindung zu stärken. So kann mit Christus, der unser Weg ist, wieder EINE  EINHEIT entstehen.